MoLeYa, Motivating and Encouraging Young Adults to Learn (142115-LLP-1-2008-1-
DE-GRUNDTVIG-GMP) wird vom Programm „Grundtvig” im Rahmen des Programms Lebenslanges Lernen, gefördert. MoLeYa beschäftigt sich mit jungen Erwachsenen, die von funktionalem Analphabetismus betroffen sind.
Was ist funktionaler Analphabetismus?
Der Begriff „Analphabetismus“ ist zwar der bekannteste, wird jedoch in der Fachwelt kaum mehr benutzt. In den jüngsten Diskursen spricht man von Personen mit Defiziten im Grund- oder Grundbildungsbereich bzw. illiteraten Personen.
Funktionale Analphabeten sind Personen, die zwar das formale Bildungssystem bis zu einem bestimmten Grad durchlaufen haben, im Rahmen ihres Bildungsweges einen Abschluss erlangt oder die Schule frühzeitig verlassen haben, jedoch trotzdem wesentliche Defizite im Grundbildungsbereich aufweisen.
Mit MoLeYa soll ein Motivationshandbuch entworfen werden, das Empfehlungen und Strategien beinhaltet, um junge Erwachsene mit Grundbildungsdefiziten zu motivieren, wieder am Lernen teilzunehmen. Außerdem soll dieses Handbuch Methoden bereitstellen, um den jungen Lernern und Lernerinnen ein angenehmes und geeignetes Lernsetting bieten zu können.
Die Empfehlungen, Informationen, Methoden und Strategien, die in das Handbuch einfließen, stammen sowohl von Experten und Expertinnen (WissenschafterInnen, TrainerInnen, Lehrende etc.) die im Bereich Grundbildung tätig sind, als auch von jungen Erwachsenen, die sich gerade selbst in Weiterbildung befinden.
MoLeYa will dafür sorgen, dass das Bewusstsein um die Gründe und die Lebenswelt von (jungen) Menschen mit Grundbildungsdefiziten gesteigert wird. Darüber hinaus soll durch das Projekt und die transnationale Zusammenarbeit ein Netzwerk von TrainerInnen, Lehrende, Bildungs- und Trainingscenter entstehen, das sowohl auf regionaler Ebene als auch auf europaweiter Ebene fungiert.





